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Linsburger Fahrer halten sich dezent zurück und überlassen anderen das
Podium
Der MSC Linsburg konnte sich an diesem
Wochenende über 99 startende Fahrzeuge freuen. Ein großer Teil aus der IGNW,
allerdings auch ca. 25 verstärkte Autos für das verstärkte Rodeo. Ein
starkes Fahrerfeld, welches auch mit reichlich Zuschauern unterstützt wurde.
Fans des guten Essens, kühler Getränke und platzender Motoren wurden
befriedigt. Wer jetzt glaubt es ging nur um die beste Pizza am 06.+07.
August liegt falsch, voll auf Ihre Kosten kamen natürlich die RENNSPORTFANS!
Drehen, überschlagen und Runden sammeln stand für die Fahrer auf der
to-do-Liste und in diesem Segment haben sie auch alles gegeben und den
vielen Männlein und Weiblein am Streckenrand Begeisterung ins Gesicht
springen lassen!!!
In Klasse 1 gewann der Steyerberger Dominik
Wienert mit seinem gelb-blauen Zebra im Astra(l)-Körper aus Rüsselsheim.
Bester Linsburger Fahrer war Björn Vehrenkamp mit seinem Corsa. Er erreichte
den 6.Platz im großen Starterfeld in dieser Klasse. Ähnlich lief es für
Hinrich "Hinnack" Knust. Nachdem er Freitag Abend hauptsächlich am Boden lag
und auf allen vieren durch's Fahrerlager kroch, fand er Samstag und Sonntag
sein Steh- bzw. Sitzvermögen zurück und fuhr auf den 8.Platz.
Bei den anderen Linsburgern in Klasse 1
spielte das Material nicht mit, so das keine besseren Platzierungen möglich
waren. Schön anzusehen war in Klasse 1 aber auf jeden fall der Versuch ein
5-Loch Notrad auf einen Opel Corsa zu ziehen. Da hat wohl jemand nicht
bedacht, das nur richtige Rennwagen 5-Loch Felgen haben, ein Opel Corsa aber
definitiv nicht dazugehört!
In Klasse 2 gewann der Holtorfer Frank
Rotermund von der Opel-Gang in seinem Opel Astra. Bester Fahrer des MSC
Linsburg war Jan Steding mit Platz 7. Hätte Jonas Steding sich nicht in der
Race-Strategie geirrt, wäre sicherlich noch eine bessere Platzierung drin
gewesen, aber Teamchef Jonas ist ja noch in seinem ersten Jahr und somit in
der Lernphase, es ist schließlich noch kein Ingenieur aller Ross Brawn vom
Himmel gefallen bzw. wurde vom Klapperstorch gebracht. Sebastian Seitz
brachte den Familien-Scirocco auf Platz 9. Ein Crash auf die Fahrertür
verhinderte besseres. Die weiteren Linsburger Fahrer in Klasse 2 hatten
leider auch mehr mit Ihrem eigenen Auto zu kämpfen, statt mit den Gegnern.
Erwähnenswert ist allerdings noch das Comeback von Heiko "Speiche" Plumhoff.
Zwar konnte er nicht auf die vorderen Ränge fahren, hat aber trotz
jahrelanger Stock-Car Abstinenz eine tolle Show geboten. Unimog-Experte Ralf
Behme war begeistert von seinem Schützling.
In Klasse 3 gewann Marc Wolter mit seinem
Granada Coupe. Dominik Wegener vom MSC Linsburg fuhr auf Platz 6 in seinem
ersten Rennen in dieser Klasse der Hubraum-Krüppel. Es wäre sicher noch eine
bessere Platzierung möglich gewesen, wenn das KERS-System, bekannt aus der
Formel 1, erstmals im Stock-Car Sport ausprobiert, angetrieben durch eine
PV-Anlage, installiert von Strippenzieher Dommel, nicht ständig gesponnen
hätte. Aber so ist das nun mal mit diesem neumodischen Schnick-Schnack.
Im Junioren-Cup holte sich Christian Korff
vom SCC Bramsche die Krone. Marek Dorfmüller vom MSC Linsburg fuhr auf Platz
5. Er teilte sich ein Fahrzeug mit Hinrich Knust. Nachdem Foxi-Django das
Auto vor einigen Jahren aufgebaut und eingeritten hat, durften beim
25.Rennen des MSC Linsburg nun Marek und Hinrich auf dem alten D-Kadett
rumreiten und schlamm schieben. Aus zuverlässigen Quellen kam hervor, das
die beiden das mit dem schlamm schieben schon des öfteren in einigen
bekannten Straßen Hannovers geübt hatten. Timo Seitz fuhr in Klasse 4 auf
Platz 7 und der lütsche Maik Baker auf Platz 11.
Das Rodeo gewann Christian Kocher von der
RG Bohnhorst mit dem Granada seines Bruders Benni. Bester Linsburger war
hier Oliver Seitz mit Platz 3! Das verstärkte Rodeo ging an den Linsburger
Fahrer Björn Vehrenkamp in seinem Audi Quattro. In Walter Röhrl Manier schob
er seine 4 Ringe durch die Kurven und durch die gegnerischen Fahrzeuge zum
Sieg. Es hat sich nach dem Rennen Björns Vermutung bestätigt, das Autos mit
2 angetriebenen Rädern eigentlich nur Notlösungen im Stock-Car Sport sind.
Zweiter wurde Lars "Stiernacken" Walter, unser Zuschauer und Helfer aus
einem Land, das hat man früher "drüben" genannt. Lars packt jedes Jahr
pünktlich zum Linsburger Rennen seine Brüder ein und reist zum Rennen des
MSC. Dieses Jahr sogar trotz 50-jährigem Jubiläum eines bekannten Mauerwerks
in der Nähe seines Heimatortes. Till Engelbart hatte ihm seinen Opel
Giebichenstein zur Verfügung gestellt.
Der MSC Linsburg bedankt sich an dieser
Stelle nochmal bei allen freiwilligen Helfern rund um das Rennen und den
Rettungskräften für Ihre Bereitschaft und den glücklicherweise nur "kleinen"
Einsätzen. Im Namen der Fahrer darf ich mich auch nochmal bei allen
Schraubern bedanken. Ohne euch wäre diese tolle Veranstaltung nicht möglich
gewesen. Seid euch bewusst das der MSC euch bei der Helferparty im nächsten
Jahr sicherlich nicht verhungern und verdursten lässt!
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