Race Report Reporter "Marius Friemelt" alias Schnodda
im Portrait!

Wohnort: Nienburg

Geb: 15.10.87

Arbeitgeber: Volksbank Nienburg

Schulbildung:
Haupt- und Realschule Steimbke,
Fachoberschule Neustadt


Studium:
Frankfurt School of Finance & Management

Lieblingssportarten: Feiern u. Saufen

Lieblingsmannschaften: SVGW Stöckse

Lieblingssportler: Walter Röhrl

Musik: The Offspring, Boss Hoss

Interessen: Apple iPhone. Play Station, Auto

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Linsburger Fahrer bei der Stock Car WM - 3 Pokale für die Linsburger !
3x viel Schrott mit nach Hause genommen.

Stock Car WM am 22.10. und 23.10.2011!!! Boooaaahhh, geil! Allein der Name "Stock Car WM" klang im Vorfeld für uns Fahrer in den Ohren wie Beethoven's Sinfonien für einen klassischen Musikliebhaber. Und dann noch in Uelzen auf dem Uhlenkörperring, die Strecke, die Jungs von Männern trennt, das Mekka für einen jeden Fahrer. Es war also klar, das der MSC Linsburg dort auch an den Start gehen muss!!! Trotz schlechtem Wetter in den letzten 14 Tagen, konnten sich 3 von unseren Fahrern durchringen in Uelzen auf dem Uhlenkörperring zu starten. Mit dabei waren Björn Vehrenkamp mit seinem Audi Quattro, Steffen "Rusty" Rust mit seinem Opel Astra und Marius Friemelt mit seinem Opel Astra.

Björn hatte seinen Audi dieses Jahr für das verstärkte Rodeo in Linsburg neu aufgebaut und wollte die 4 antreibenden Räder dieses Jahr unbedingt nochmal unter Rennbedingungen testen, daher hat seine Zusage nicht lang gedauert, als er von der WM hörte.Steffen, unser Pommes-Ärmchen, hat im Laufe des Jahres bei seinen ersten IGNW-Rennen zugeguckt und sich entschlossen, ab 2012 auch in der IGNW zu starten. Von daher kam ihm ein kleiner Trainingslauf vor der neuen Saison ganz gelegen. Die Stock-Car Sammlung seines Bruders hatte er sowieso im Laufe des Jahres 2011 übernommen und so konnte er mit Hilfe von Till

Engelbart und Daniel Engelbart ein Auto für den Uhlenkörperring fertigstellen. Der alte Astra mit dem er an den Start gegangen ist, hat schon mehr vom Leben gesehen als unser Pommes-Ärmchen selbst. Bevor er das gute Stück übernommen hat, wurde der Astra schon von seinem Bruder Sebastian Rust auf dem UKR bewegt. Der hat ihn übernommen von Dennis Scharnhorst, der ihn schon bei der IGNW und bei verstärkten Läufen gefahren hat, der wiederrum hat ihn übernommen von Marius Friemelt, der damit schon IGNW gefahren ist und der hat ihn übernommen von Dominik Wienert vom SCT Steyerberg, der damit auch schon in der IGNW gefahren ist. Einen kleinen youtube Auszug aus Zeiten von Marius in der IGNW zu diesem Astra gibts unter folgendem Link:

http://www.youtube.com/watch?v=sP09WFaVWbA

Also ein Fahrzeug mit sehr viel Rennerfahrung, genau das richtige für unseren Sprössling aus dem Castrol Faß, der sowieso auf gebrauchtes bzw. verbrauchtes steht seit seinem letzten Besuch im Hannoverschen Nachtleben.Marius, der im letzten Jahr den Astra von Dennis Scharnhorst übernommen hat, nachdem der zum Autocross gewechselt ist, wollte sich den

Uhlenkörperring auch nicht entgehen lassen, also machte er innerhalb einer Woche seinen Astra auch noch wieder einsatzbereit.

Als Helfer bzw. Zuschauer stürzten sich noch Petra von OD, Maxi Feske, Dominik Wegener und Daniel "Puschel" Engelbart mit auf die Reise nach Uelzen. Großes Lob für diese Unterstützung, trotz Temperaturen, die Samstag morgen bei der Abfahrt nur knapp über den

Durchschnittstemperaturen aus der Schlacht in Stalingrad 42/43 lagen. Aber ein Herbstrennen auf so einer geilen Bahn möchte man halt nicht verpassen, also wurden von fast allen Mitstreitern die Winterjacken rausgeholt und es ging los nach Uelzen. Wer keine Winterjacke benötigte war Puschel ("Wozu eine Jacke? Ich hab doch nen Thermopullover") Naja, gottseidank kennen wir unseren Puschel alle so gut, das jeder zweite auf Verdacht noch eine Jacke für ihn mitgenommen hat.

Samstag morgen die Abnahme verlief reibungslos. Alle Fahrzeuge wurden zugelassen und um die Zeit zwischen Abnahme und Rennbeginn zu überbrücken, hatten wir wieder ordentlich Inspektor Dirty Harry zwischen den Ersatzteilen mitgeschmuggelt. Leider aber nicht genug, am späten Nachmittag waren die 4 Kartons alle, genauso wie Dominik. Später mehr dazu... nun kommen wir mal zu dem Zweck des Wochenendes. Die Stock Car WM auf dem Uhlenkörperring.

Marius musste als erster starten mit seinem Astra. Angefixt von Super Plus und nem klitzekleinen Schluck Inspektor erreichte er in seinem ersten Lauf auf dem UKR gleich den ersten Platz, fuhr noch einen zweiten Platz und einen dritten Platz ein und landete bei einem Lauf im Mittelfeld der Startgruppe. Zu mehr hat es in dem zuletzt genannten Lauf nicht gereicht. da er nach der ersten Kurve durch das Unvermögen einer Scirocco-Fahrerin (ja, es war definitiv eine Frau - jeder Mann wäre nicht so gefahren) zwischen 2 Alternativen wählen konnte. Möglichkeit 1 war ein Ausflug auf die Motorcross Strecke im inneren der Stock Car Bahn und Möglichkeit 2 war, das Scirocco-Prinzesschen vom Fahrersitz auf den Getriebetunnel zu versetzen.

Aufgrund  dessen, das Marius am Vorstart schon gesehen hat, das Madame Volkswagen nen Tennisball auf dem Schaltknüppel hat, entschied er sich für Möglichkeit 1 um dem Prinzesschen nicht die Familienplanung zu zerstören und schoß durch die Crossbahn statt in die Fahrertür. Am Tagesende hat es in der Gruppenwertung zu Platz 2 gereicht, der erste Pokal war eingesackt und die Qualifikation für das WM-Finale am Sonntag war auch geschafft.

Steffens Entjungferung fand direkt nach Marius seinem ersten Lauf statt. Am Vorstart sah man ihm schon seine Nervosität an, der schweiß lief das Gesicht runter, der sonst vom Assi-Toaster verwöhnte braune Körper wurde immer blasser und trotz mehrerer Liter Fanta im Körper sah der kleine Rust aus als würde er unter Zuckermangel leiden... dann wurde die Startflagge geschwenkt und.... und... und... Steffen blieb stehen... nachdem die Gegner vorgefahren waren, hat er es dann auch irgendwann für notwendig gehalten mit seinem Astra langsam die erste Runde zu drehen, dann die zweite und dann konnte er anscheinend am Horizont die gegnerischen Autos sehen, denn plötzlich ging es wie von einem unsichtbaren Katapult geschleudert mit Vollgas in die Kurven, das Gaspedal wurde auf der Graden bis auf das Bodenblech geprügelt bis er am ersten Gegner dran war, statt vorbeizufahren wurde auch gleich mächtig gecrasht, so wie wir uns das gewünscht haben und Rusti sich das anscheinend vorgestellt hat.. nun hatte er Blut geleckt und wollte schon ins nächste Auto reinhalten, allerdings sprang kurz vorher der Zahnriemen über und Steffen musste den Lauf vorzeitig abbrechen. Seine Pommes-Ärmchen taten aber auch schon weh...

Den zweiten Lauf konnte er dann nicht starten, dafür hat die Reparaturzeit nicht gereicht und in Lauf 3 ging es gleich in der ersten Kurve auf's Dach, also konnte er diesen auch nicht zu Ende fahren. Die Zentrifugalkräfte eines Überschlags verkraftet Steffen aber sehr gut, dank seiner jahrelangen Tätigkeit als Chip-Sammler auf dem Rodewalder Jahrmarkt an der Krake kannte er sich damit schon aus. So konnte ihm also auch der Überschlag nichts anhaben und er fuhr im vierten Lauf auf einen Mittelfeldplatz.

Kleine Anmerkung von der Redaktion: die mysteriös farbigen Flecken an Steffens Castrol Racing Anzug an der Rückseite zwischen Hüfte und Kniekehle war laut Steffen "Batteriesäure"... jaja.. so sind sie die jungen Bengels heutzutage, um keine Ausrede verlegen

Björn startete mit seinem Audi in der Allradklasse, leider war die Klasse nicht so gut besetzt mit nur 5 Fahrzeugen wie die anderen Klassen, dafür waren die Gegner aber umso stärker. 2x Audi V8, ein BMW und ein Subaru galt es für ihn zu schlagen mit seinem 6-Ender, angereiht in V-Formation.

Zu den 8-Zylindern wirkte Björns Motor bei offenen Motorhauben aber doch eher wie eine Polyster-Jogginghose gegenüber einem Designer Anzug. Doch das sollte nichts heißen, denn was nützt einem der Tiger im Tank, wenn ein Esel am Steuer sitzt! Im ersten Lauf sprang ein dritter Platz heraus, es wäre sicherlich mehr drin gewesen, wenn ihm nicht auch der Zahnriemen übergesprungen wäre. Dennoch konnte er den Lauf aber beenden. In den nächsten Läufen gab es dann immer starke Fights um die ersten 3 Plätze, leider hat der linke Vorderreifen des Audi's nicht immer ganz mitgespieltund durch diesen Plattfuß in jedem Lauf konnte Björn nur noch zweite und dritte Plätze erreichen. Ein Sieg blieb ihm verwehrt. In der Tageswertung für seine Klasse konnte er trotzdem insgesamt mit Platz 2 abschneiden und

so folgte er Marius und hat sich auch für das WM-Finale qualifiziert und den zweiten Pokal für den MSC Linsburg an diesem Tag herausgefahren.

Die vierten Läufe einer jeden Klasse fanden schon bei Anbruch der Dunkelheit statt, großes Lob an den Veranstalter, noch einmal alle Fahrzeuge komplett fahren zu lassen. 4 Läufe pro Klasse an einem Samstag, wirklich grandios. Grade der letzte Lauf brachte viel Spaß, wo man in den Sonnenuntergang reingefahren ist, wie man es sonst nur beim 24 Stunden Rennen in der "grünen Hölle" sieht.

Nach der Pokalvergabe ging es dann zum gemütlichen Teil über, zu Wurst und Nacken auf dem Grill wurde noch Glühwein aufgesetzt und ein Lagerfeuer gegen die Kälte veranstaltet. Kaum lag der Geruch von frisch gegrilltem in der Luft gesellte sich auch Marcus Scholtes vom Sachs Racing Team zu uns. Um zwischen uns nicht so aufzufallen hatte er sich extra eine MSC Linsburg Jacke zugelegt.

Dominik konnte das Gelaber von Marcus in Verbindung mit Glühwein und Inspektor aber nicht so gut vertragen und verzog sich noch bevor das Sandmännchen kam ins Bett... nach und nach verließen die sonst als Kampftrinker bekannten Gesichter dann die Feuerstelle und zum Schluß waren nur noch Thermo-Puschel, Pommes Rusty und Marius zum trinken bereit. Also wurde nochmal ne große Fahrerlagerrunde gestartet. Beendet wurde der Abend dann schon um kurz nach Mitternacht bei der privaten Zeltfete vom SCT Stockhausen, wo Rusty auch endlich sein geliebtes Ötterkringer trinken konnte. LECKER!!!

Am nächsten Morgen war unser Zeltplatz vergleichbar mit einem Schlachtfeld. Überall lagen Inspektor-Flaschen auf dem Boden, Stühle haben Ihren Einsatz als Feuerholzersatz gefeiert und wenn man ganz leise war, konnte man zu dem Vogelgezwitscher noch die tierischen Geräusche eines kotzenden Puschels hören. Prima Morgen! Nach deftigem Frühstück ging es dann wieder sehr zeitig los mit den Rennläufen. Mit Christine Krebs, Matthias "Matzi" Lühring und Jörg "Dörgie" Lang kamen noch weitere Linsburger Anhänger am Sonntag morgen dazu um sich die Renngeschehnisse anzuschauen.

Der zweite Renntag begann nicht ganz so glücklich, wie der erste. Es wurden neue Gruppen für die Läufe ausgelost und die Gruppen vergrößert um mehr Action auf die Rennstrecke zu bekommen, das ist dem Veranstalter auch gut gelungen. Die Positionskämpfe wurden immer packender und durch die größeren Gruppen wurden die einzelnen Rennen auch spannender.

Für Marius liefen die Läufe am Sonntag wieder relativ gut, er erreichte gute Platzierungen und ist jeden Lauf durchgefahren. Da er ja auch schon für das WM-Finale qualifiziert war, versuchte er die Strecke noch besser kennenzulernen und in der Linsburger Fankurve spektakuläre Angriffe zu fahren. Die Strecke wurde Sonntag leider auch immer ungemütlicher und es kamen mehr und mehr Bodenwellen dazu, so das er sich in einem Lauf ohne Fremdeinwirkung die Radaufhängung kaputt fuhr. Glücklicherweise aber direkt vor der Mittagspause, so das er genug Zeit hatte, diese Probleme mit seinem Team zu reparieren.

Für Steffen lief der zweite Renntag auch besser. Die ersten 3 Läufe konnte er durchfahren und übte sich noch etwas im Angreifen von fremden Fahrzeugen. Im letzten Lauf hat sich allerdings bei einem Crash das Federbein verdreht, so das Rusty diesen nicht beenden konnte. Schade eigentlich, vielleicht hätte es sonst noch zur Qualifikation für das B-Finale gereicht. Durch kräftiges Schrauben zusammen mit Puschel, konnte er sich aber wenigstens noch für das Rodeo anmelden.Björn wollte den Sonntag auch eher ruhiger angehen lassen, schließlich

hatte er sich ja auch schon für das Finale am Tagesabschluss qualifiziert. Die holprige Strecke verwehrte ihm aber auch diesen Wunsch. Im ersten Lauf rissen bei Björn mehrere Motorhalter ab und Ersatz war leider auf die schnelle nicht zu bekommen. So musste Björn schon früh sein Auto wieder aufladen und konnte leider nicht am später stattfindenden Finale teilnehmen.

Bevor das WM-Finale starten sollte, zu dem sich Björn und Marius qualifiziert hatten, fand noch ein Helferlauf statt. Der Helferlauf wurde ins Leben gerufen, um den Schraubern der Fahrzeuge auch mal das Renngefühl auf dem UKR zu geben. Allerdings war Vorraussetzung für diesen Lauf, das nicht gecrasht werden darf, sondern es nur darum geht, die Runden als erstes zu absolvieren. Dörgie wollte diese Chance unbedingt nutzen um auch mal ein paar Runden zu drehen. An Steffen's Auto wurde für das Rodeo geschraubt, Björn's Auto war durch die Motorhalter außer Gefecht gesetzt, so blieb nur noch Marius sein Auto für diesen Lauf übrig. Marius lieh ihm auch sein Auto, was er bis heute und vermutlich auch noch die nächsten Tage bereuen wird.

Nachdem die ersten Runden relativ normal abliefen und Marius sein Puls sich wieder beruhigt hatte, konnte Dörgie auf der letzten Graden vor dem Zieleinlauf nicht mehr ausweichen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit (geschätzt MACH 3) in ein stehendes Fahrzeug. Die Motorhaube hat sich so aufgekrempelt, das Luftfilter und Ventildeckel aus dem Motor gerissen sind, und der Verteiler hat diesen Stunt auch nicht überlebt.

Mit gesenktem Haupt wurde Jörg dann wieder ins Fahrerlager geschleppt, wo Marius den Trailer schon bereit gemacht hatte um das Auto aufzuladen. Ein sehr ärgerlicher Vorfall, Jörg wollte das Auto zwar noch reparieren, aber Marius Meinung war das man dieses Stück Metall im Motorraum zukünftig besser als Schiffsanker statt als Triebwerk benutzen sollte.... so blieb also auch dem zweiten Linsburger Fahrer der Start im WM-Finale trotz erfolgreicher Qualifikation verwehrt.

Zum Tagesabschluss gab es wie immer das Rodeo, einziger Linsburger Starter war hier Steffen, da die anderen beiden Fahrzeuge ja schon vorher ausgedient hatten. Die Streckenführung wurde umgebaut und es hat wurde eine richtig geile Rodeobahn gebildet. Die Startflagge wurde geschwenkt und einige Fahrzeuge schieden gleich in den ersten Minuten aus. Nicht aber King Rusty mit seinem Astra. Er hielt in die gegnerischen Karossen rein, als würde er mit einer Gabel in ein saftiges Nackensteak piecksen, also in absoluter Bangers-Manier!

So konnte er schon früh ein paar Fans für sich gewinnen. Als er dann aber noch ein Auto zu einem Überschlag brachte, hatte er fast alle Zuschauer hinter sich. Doch auch damit wollte er sich noch nicht zufrieden geben. In der Konkurrenz befand sich immer noch ein Allrad BMW, der Björn schon in den normalen Läufen das ein oder andere mal geärgert hat. Rache ist süß, wenn Rusty sich für andere Fahrer rächen will, ist Rache auch sexy, also sollte der BMW sein nächstes Opfer werden... es begann ein starker Fight zwischen dem schrottreifen kleinen

Astra und dem noch gut dastehenden BMW mit vielen gegenseitigen Angriffen. Irgendwann ließ der Vortrieb des BMW's langsam nach und Rusty sah seine Chance - mit ganz viel Anlauf direkt auf die Vorderachse. Er brachte den Zuschauer-Mob zum schreien, leider auch sein Auto zum streiken. Durch diesen Angriff knickte der rechte Holm zusammen und die Antriebswelle riss ab! Stillstand für den Astra! Leider zuckte der BMW noch ein paar Meter wie ein frisch gefangener Aal nach dem ersten Totschlagversuch.Somit wurde Rusty nur dritter - allerdings der Sieger der Herzen!!!! Er holte sich bei der Siegerehrung noch seinen Pokal ab und wir machten uns danach wieder auf den Weg nach Hause mit jeder Menge Schrott im Gepäck. 

Das Wochenende in Uelzen war, wie immer, sehr sehr gut! Die Bahn und die Organisation waren gut gemanagt und ich denke ich spreche für uns alle, wenn ich sage, das wir im nächsten Jahr definitiv wieder mal den UKR besuchen! Nun heißt es aber erstmal Winterpause und die Autos wieder herrichten. Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison und so wird man schon in ein paar Wochen die Linsburger Fahrer und Schrauber wieder mit verölten Händen und dreckigen Anzügen beim Bierkauf sehen.

"Stock Car fahren ist wie ein Kirchgang! Du machst ehrfürchtig die Tür auf, du hockst Dich aufs beinharte Gestühl - und wenn Du dann die laute Orgelmusik hörst, fängst du unweigerlich an zu beten!

*Walter Röhrl*  .... zwar über Porsche und nicht über Stock Car, ich denke dennoch ist die Ähnlichkeit  verblüffend ...

In diesem Sinne,

wir lesen uns im nächsten Jahr!

Gruß Schnodda

 

Nur 2 Linsburger Fahrer, aber viel Inspektor

Beim letzten Lauf der IGNW-Meisterschaft, ausgerichtet vom Kleeblatt-Team Preußisch Oldendorf gingen nur 2 Fahrer vom MSC Linsburg an den Start. Jörg Lang pflanzte nach seinen Motor-Problemen in Achim diesmal vor dem Rennen einen 1,4Liter 16V in seinen Opel Astra und startete in Klasse 1, Björn Vehrenkamp fuhr einen Leihwagen aus Wegener's Automuseum. Dominik Wegener stellte ihm seinen Opel Ascona zur Verfügung, in dem schon öfters andere Fahrer saßen, zuletzt in Linsburg Otto Lüllwitz von der RG Bohnhorst. Nun war es an der Zeit das Björn seine Position in den Top 10 der Meisterschaft in Klasse 1 mit diesem Vehikel verteidigt.

Aufgrund der geringen Fahreranzahl von uns, stand bereits vorher fest, das die Helfer des MSC Linsburg auch hauptsächlich beim vernichten von Spiritousen in Anspruch genommen werden, statt beim schrauben - ein Spaß für alle Beteiligten!!! Freitag Abend auf dem Acker angekommen mussten wir leider feststellen, das es keine Zeltfete am ersten Abend gab, so waren wir also gezwungen uns am Lagerfeuer bei Gesprächen über Rennfahrerlegenden wie Coco Rosberg ganz geschmeidig die Lichter auszuballern. Der einzige, der zum Ende des Tages noch laufen konnte, war der Motor von Marius seinem Vectra.

Samstag morgen begann dann der Tag, wie jeder andere auch - Bestandsaufnahme der Alkoholreserven für den kommenden Abend, natürlich bei einem morgentlichen Bier in Verbindung mit einer Kopfschmerztablette! Dann die Schrecksekunde des ganzen Wochenendes, Inspektor Dirty Harry war weg... und damit meinte ich nicht Clint Eastwood alias Inspektor Dirty Harry Callahan im 71er Polizeistreifen (der ist nämlich gar nicht erst mitgekommen), sondern den schwarzen, undurchsichtigen Likör, der stark nach Lakritz schmeckt und 21,5 Umdrehungen pro Minute in die Leber bringt. So ein Mist, hatten wir also sämtliche Würfel des Berentzen Drinks am Freitag schon vernichtet, obwohl unser Freund der Inspektor doch das ganze Wochenende halten sollte. Ohne Inspektor kein Stock Car Rennen, also waren wir in Gedanken schon beim aufladen und bei der Abreise bevor das erste Rennen überhaupt starten sollte, dann überkam uns aber der Geistesblitz, das wir ja nachmittags noch Besuch von Unimog-König Ralle Behme und seinem tapferen Gefährten Heiko "Speiche" Plumhoff bekommen sollten. Im Zeitalter der Mobil-Telefone mit Internetverbindung wurde schnell die Nummer von Familie Plumhoff rausgesucht und der Top-Secret Auftrag mit oberster Priorität an Heiko weitergegeben, der gleich darauf im Nachthemd zum Linsburger Getränkemarkt rannte und die Inspektor Reserven aufkaufte! Der Abend war also schon am morgen gerettet und wir konnten uns den unwichtigen Dingen des Wochenendes widmen, dem finalen Lauf der IGNW-Meisterschaft.  

Die Klasse 1 mit der Linsburger Beteiligung begann und Jörg Lang (Freunde nennen ihn auch Körk) konnte eine IGNW-Premiere feiern. Er war der erste Fahrer, der einen 1,4Liter 16V Opel Motor in der IGNW verbaute. Die Startflagge wurde geschwenkt und Körk trat das rechte Pedal bis auf's Bodenblech, leider aber nicht sehr lang. Nach 3 Runden musste er seinen Astra wieder abstellen. Ergebnis der 3 Runden, 1 Dreher, ein krummer Dreieckslenker und ein viel zu heißer Motor. Eine Kühlerschlauchschelle ist gebrochen und der Wasserkreislauf wurde unterbrochen, was die Weiterfahrt unmöglich machte. Die Helfer gaben sich noch viel Mühe das Auto zu reparieren, haben es aber nicht mehr während des Laufs geschafft. Für Björn lief es besser, er hatte den Leih-Ascona von Anfang an im Griff und konnte ihn sich für den zweiten Renntag richtig einreiten. Er ist den kompletten Lauf durchgefahren und sicherte sich einen Platz in den Top 10 am Ende des Samstags.

2 einsatzbereite Fahrer + 2 bereits wieder einsatzbereite Fahrzeuge für Sonntag brachten uns in der Summe kurz nach dem Lauf der Klasse 1 zum gemütlichen Teil des Tages, das sitzen um die Feuerstelle. Ralle hatte neben seinem scheiß Wohnwagen zum stylen für die scheiß Party auch noch scheiß Holz für das scheiß Feuer und seine scheiß Petroleum Feuer-App mitgebracht und sein Gefährte Speiche den scheiß Inspektor. So konnten wir gemütlich beim spielen der scheiß Klopapier-App vorglühen, bis es dann getränkt in scheiß Nuttendiesel zur scheiß Zeltfete ging. Gefeiert wurde wie immer bis in die frühen Morgenstunden. Auch wenn eigentlich alles scheiße war!

Am Sonntag standen dann die beiden letzten Läufe der IGNW-Meisterschaft 2011 an. Während die morgentlichen Läufe noch unter strahlendem Himmel gefahren wurden, setzte ab Mittags der Regen ein, aber das störte die Linsburger Fahrer natürlich nicht. Beide quälten Ihre Autos durch den tiefen Schlamm, allerdings mit gemischten Gefühlen. Bei Björn gab es das gleiche Bild wie bereits am Vortag. Der Ascona hat gehalten und keine Probleme bereitet. Grade das Fahren im zweiten Lauf unter den nassen Bedingungen war das perfekte Wetter für das Auto, allerdings hat es ja auch schon einige Erfahrungen im Schlamm schieben. Björn fuhr auf den 6.Platz und konnte dadurch in der Meisterschaft Platz 7 erreichen. Für Jörg lief der Sonntag ebenfalls gut. Sein Astra hatte keine Probleme mehr und konnte bis zum Ende durchfahren. Die Kraft eines 1,4 16V's wurde aber deutlich überschätzt. Trotz mehr PS wie die meisten konkurrierenden Fahrzeuge gehörte Jörg nicht zu den schnellsten Autos. Am Ende reichte es durch den schlechten Samstag für ihn nur zu einem 17.Platz, in der Meisterschaft wurde er dadurch 12. Beim abschließenden Rodeo waren die Linsburger Fahrer nur noch Zuschauer, Autos schonen für 2012  war die Devise.

Alles in allem bleibt das Wochenende aber trotz der mäßigen Platzierungen in guter Erinnerung für die Linsburger und vor allem eine Lehrstunde für alle Beteiligten.
Jörg Lang hat gelernt, das es gute Gründe dafür gab, das sein Motor noch nie in der IGNW gefahren wurde.
Björn Vehrenkamp hat gelernt, das man nicht unbedingt sein eigenes Auto braucht um vorne mitzufahren.
Petra von O.D. hat gelernt, das Inspektor und Sekt keine gute Mischung sind.
Daniel Engelbart hat neue Lieblingswörter gelernt:  "my life be like ooh aah ooh ooh"
Steffen Rust hat gelernt, das Schnellficxxx.-Hosen von VW die falsche Kleidung für eine Zeltfete sind.
Dominik Wegener hat gelernt, das es in Klasse 3 ohne ihn kein Opfer gibt wo immer mit Vollgas reingehalten wird.
Dennis Scharnhorst hat gelernt, das man sich nicht mit Schuhen in Autos mit heller Innenausstattung legt.
Marius Friemelt hat gelernt, das man nachts sein Auto nicht mehr startet, wenn man schon fast schläft.
Ralf Behme hat gelernt, das eigentlich alles was er mitbringt scheiße ist.
Heiko Plumhoff - joaaa... der hat eigentlich gar nichts gelernt, konnte uns jungen Bengels aber zeigen wie man Old-School zu AC/DC tanzt.
Und wir alle haben gelernt, das man bei verzogenen (verzogen, wie ein verzogenes Kind) Stirnrädern den ersten und zweiten Gang gleichzeitig fahren kann.
Also, wie gesagt, ein schönes Wochenende!

"10 - 15 Büchsen Bier sind Mindestquantum. Dabei spielt es keine Rolle ob das Rennen noch bevorstand oder schon vorbei war"
*Zitat von Hans-Joachim "Strietzel" Stuck über den ehemaligen Rennfahrer James Hunt, der bekannt war für seine Alkoholexzesse und eine gewisse Ähnlichkeit mit dem einen oder anderen von uns hat*

 


Das war es von mir von dieser IGNW-Saison, ich hoffe der ein oder andere Bericht hat euch gefallen! Bis zur Stock-Car-WM im Oktober auf dem Uhlenkörperring ist hier erstmal Sende- bzw. Schreibpause!

Bis dahin,
gruß Schnodda!

 

Durch den Monsun, hinter die Welt...

Am 26.08.11 sollte es nach Achim (nein, nicht zu Achim, sondern in das kleine Städchen in der Nähe von Bremen nach Achim) zum ersten Stock Car Rennen vom Team21 gehen, nach der üblichen Flüssigkeitszunahme an der Tankstelle und mehrmaliger Kontrolle ob Daniel "Puschel" Engelbart auch seine Wochenendutensilien gepackt hat, ging es bei bestem August Wetter gegen 16:30 Uhr Richtung Rennstrecke. Dominik Wegener nahm seinen Ford Granda für Klasse 3 mit. Für Klasse 1 hatten Björn Vehrenkamp seinen Corsa A, Marius Friemelt seinen Kadett D, Jörg Lang seinen Astra F und Hinrich Knust den Tausch-Kadett D von Marek Dorfmüller und Hinrich auf ihre Trailer geladen. In Achim sollte allerdings nur Hinrich den Kadett fahren, aber wie das unter Cousins so ist, wurde Freitag Abend etwas anderes kurzfristig untereinander ausgetauscht. Diese Tauschgeschichte sollte allerdings hier unterbrochen werden, Insider wissen wie die Geschichte weitergeht, außenstehende fragen am Besten die beiden selbst. Ich empfehle allerdings vorher die Lachmuskeln zu trainieren, da das ganze sonst zu Bauchschmerzen führen könnte

Zurück zum Thema: Gegen 17:30 Uhr kamen wir in etwa am Zielort an und bauten sofort unser Lager auf, da sich schon leichte Wolken am Himmel zeigten und wir dank der Internetplattform Gesichtsbuch Bilder aus der Heimat sehen konnten, wo aus dem "besten August Wetter" eher Hurricane-Stimmung wurde. Grade die Zeltheringe versenkt, kam das Unwetter auch schon zu uns herüber. Um unser Zelt vor Überflutung zu schützen, stürzte sich trotz meterhoher Wellen auf dem Achimer Acker unser tapferer Bundeswehr-Held Henrik Morische vor das Zelt und zog einen Schutzgraben, den selbst die Hamburger Sturmflut 1962 nicht durchbrochen hätte. Da wir nun besser geschützt waren als in der Wolfsschanze, konnten wir uns den Rest des Freitags mit "vollster" Konzentration auf unsere innere Kühlung konzentrieren, was dank Bier, Bacardi, Southern Comfort und Inspektor sehr gut funktionierte.

Am Samstag, den 27.08.2011 startete das Stock-Car-Team 21 dann ihr erstes eigenes Rennen. Den Teammitgliedern des ausrichtenden Vereins konnte man Ihre Nervosität gut ansehen, allein schon an den Blicken, die dem ähnelten, den man das letzte mal vermutlich vor seinem "ersten mal" hatte - also vor seinem ersten Rennen meine ich natürlich. Dann hieß es gegen ca. 14:00 Uhr "Gentlemen, Start your Engine" und die Motoren der ersten Fahrer brüllten wie ein Braunbär auf Nahrungssuche. Leider war es auch mehr Gebrüll statt Geschwindigkeit. Dank der Witterungsverhältnisse am Vorabend, war die Bahn sehr langsam, was spektakuläre Crash's verhinderte. Die meisten Fahrer hatten ihre Autos unter Kontrolle, die Betonung liegt aber eindeutig auf "die meisten"!

Mario Andretti sagte einmal: "Wer sein Auto unter Kontrolle hat, fährt einfach nicht schnell genug!" Entweder waren es diese Worte, die Marius anstichelten oder einfach die Enttäuschung, das man durch die langsame Bahn keine Autos aufs Dach legen konnte. Verraten wird er es wohl nie. In Lauf 1 hat er sich dazu entschieden die mangelnden Überschläge anders auszugleichen und krachte in den Masten, an dem die Start/Ziel Flagge aufgehängt war, der Mast hob ab, machte einige Überschläge in der Luft bevor er auf dem Dach von Jörg landete, der dank des lauten Knalls im ersten Moment eine Flugzeuglandung auf seinem Astra vermutete. Punkte gab es dafür aber nicht! Jörg ging zum Ende des Laufs dann noch sein Motor kaputt. Seine Crew analysierte, das es vermutlich daran lag, das er durch den Aufprall des Mastens die Konzentration verlor und das Schalten vergaß. Der Linsburger Teamchef Jonas Steding, der leider dieses Wochenende verhindert war, da Mutti ihm das Krabbeln beibringen wollte, konnte diese Diagnose aus der Ferne bestätigen. In Klasse 3 konnte Dominik einige Punkte sammeln, bevor ihm das Differential kaputt ging. Abends nach den Läufen wurden dann durch die vielen Helfer die Autos für den nächsten Tag wieder startbereit gemacht. Danach ging es bis in die frühen Morgenstunden auf die Zeltparty.

Sonntag im ersten Lauf hatte sich die Bahn erholt und es wurde den Zuschauern reichlich Action geboten, für die Linsburger Fahrer lief eigentlich alles gut, zahlreiche Dreher standen auf den Punktekonten. Die einzigen Probleme hatte Marius in Lauf 1 an diesem Sonntag, sein D-Kadett entschied sich dazu, 3 Antriebswellen zu zerstören, aber durch die fleißigen Helfer wurden auch diese in Daniel Düsentrieb Manier gewechselt. 

Der finale Lauf am Sonntag Nachmittag verlief nicht mehr ganz so glücklich, Hinrich fuhr seinen Motor kaputt, Björn und Dominik zerstörten ihre Getriebe. So hatte jeder, der startenden Linsburger Fahrer mindestens 1 Lauf an diesem Wochenende, den er am liebsten als Streichlauf markiert hätte, was ja aber bekanntlich nicht möglich ist. Wir sind ja schließlich nicht in der Kindergarten-Klasse Formel 1, wo beim Qualifying nur die schnellste Runde zählt und der Rest gestrichen wird. 

Trotz der technischen Probleme, konnte Björn in der Endwertung den 2.Platz in Klasse 1 einfahren, Marius wurde 11., Jörg 12. und Hinrich fuhr auf den 16. Platz. In Klasse 3 wurde Dominik für seine zahlreichen Drifts mit seinem Granada mit Platz 5 belohnt.

Im abschließenden Rodeo starteten dann noch Jörg und Marius im sehr übersichtlichen Fahrerfeld mit nur 3 Fahrzeugen. Pünktlich zum Rodeo setzte wieder ein starker Regen ein, der das Fahren fast unmöglich machte, dennoch kämpften sich die beiden durch den Monsun, schalteten den Mitstreiter Marcel Mittendorf in seinem Granada aus und lieferten den übrigen Zuschauern, die nicht aus Zucker waren noch ein spannendes Rodeo. Jörg gewann und Marius wurde zweiter.

Am Ende des Renntages waren sich alle Linsburger einig, das Team 21 hat ein hervorragendes erstes Rennen veranstaltet und an diesem Wochenende viele Sympathien gesammelt. Sofern die FIA den großen Preis von Deutschland 2012 nicht in Achim startet und uns den Veranstalter abwirbt, kommen wir auf jeden fall wieder! 

Großer Dank auch an unser Helferteam, bestehend aus Vereinsmitgliedern des MSC's und den Newcomern aus Nöpke. Persönliche Danksagungen an das weibliche Geschlecht können Abends bei Hinrich im Elektro Bus abgeholt werden. 

Wir freuen uns schon auf das nächste Rennen in Preußisch Oldendorf mit euch.

bis zum nächsten mal...
Check!- Schnodda


Rückschau auf das Rennen in Linsburg und Vorschau für das Rennen in Achim


Das Rennen in Linsburg ist vorüber, doch viel Zeit bleibt den Fahrern des MSC Linsburg nicht zum verschnaufen, denn bereits am 27.08.2011 + 28.08.2011 richtet das Team 21 den nächsten Lauf zur IGNW-Meisterschaft aus.
Bevor ich eine Vorschau auf das neue Rennen gebe, möchte ich aber noch einen kurzen Rückblick über das Heimspiel am ersten August-Wochenende geben.

Linsburger Fahrer halten sich dezent zurück und überlassen anderen das Podium


Der MSC Linsburg konnte sich an diesem Wochenende über 99 startende Fahrzeuge freuen. Ein großer Teil aus der IGNW, allerdings auch ca. 25 verstärkte Autos für das verstärkte Rodeo. Ein starkes Fahrerfeld, welches auch mit reichlich Zuschauern unterstützt wurde. Fans des guten Essens, kühler Getränke und platzender Motoren wurden befriedigt. Wer jetzt glaubt es ging nur um die beste Pizza am 06.+07. August liegt falsch, voll auf Ihre Kosten kamen natürlich die RENNSPORTFANS! Drehen, überschlagen und Runden sammeln stand für die Fahrer auf der to-do-Liste und in diesem Segment haben sie auch alles gegeben und den vielen Männlein und Weiblein am Streckenrand Begeisterung ins Gesicht springen lassen!!!

In Klasse 1 gewann der Steyerberger Dominik Wienert mit seinem gelb-blauen Zebra im Astra(l)-Körper aus Rüsselsheim. Bester Linsburger Fahrer war Björn Vehrenkamp mit seinem Corsa. Er erreichte den 6.Platz im großen Starterfeld in dieser Klasse. Ähnlich lief es für Hinrich "Hinnack" Knust. Nachdem er Freitag Abend hauptsächlich am Boden lag und auf allen vieren durch's Fahrerlager kroch, fand er Samstag und Sonntag sein Steh- bzw. Sitzvermögen zurück und fuhr auf den 8.Platz.
Bei den anderen Linsburgern in Klasse 1 spielte das Material nicht mit, so das keine besseren Platzierungen möglich waren. Schön anzusehen war in Klasse 1 aber auf jeden fall der Versuch ein 5-Loch Notrad auf einen Opel Corsa zu ziehen. Da hat wohl jemand nicht bedacht, das nur richtige Rennwagen 5-Loch Felgen haben, ein Opel Corsa aber definitiv nicht dazugehört!

In Klasse 2 gewann der Holtorfer Frank Rotermund von der Opel-Gang in seinem Opel Astra. Bester Fahrer des MSC Linsburg war Jan Steding mit Platz 7. Hätte Jonas Steding sich nicht in der Race-Strategie geirrt, wäre sicherlich noch eine bessere Platzierung drin gewesen, aber Teamchef Jonas ist ja noch in seinem ersten Jahr und somit in der Lernphase, es ist schließlich noch kein Ingenieur aller Ross Brawn vom Himmel gefallen bzw. wurde vom Klapperstorch gebracht. Sebastian Seitz brachte den Familien-Scirocco auf Platz 9. Ein Crash auf die Fahrertür verhinderte besseres. Die weiteren Linsburger Fahrer in Klasse 2 hatten leider auch mehr mit Ihrem eigenen Auto zu kämpfen, statt mit den Gegnern. Erwähnenswert ist allerdings noch das Comeback von Heiko "Speiche" Plumhoff. Zwar konnte er nicht auf die vorderen Ränge fahren, hat aber trotz jahrelanger Stock-Car Abstinenz eine tolle Show geboten. Unimog-Experte Ralf Behme war begeistert von seinem Schützling.

In Klasse 3 gewann Marc Wolter mit seinem Granada Coupe. Dominik Wegener vom MSC Linsburg fuhr auf Platz 6 in seinem ersten Rennen in dieser Klasse der Hubraum-Krüppel. Es wäre sicher noch eine bessere Platzierung möglich gewesen, wenn das KERS-System, bekannt aus der Formel 1, erstmals im Stock-Car Sport ausprobiert, angetrieben durch eine PV-Anlage, installiert von Strippenzieher Dommel, nicht ständig gesponnen hätte. Aber so ist das nun mal mit diesem neumodischen Schnick-Schnack.

Im Junioren-Cup holte sich Christian Korff vom SCC Bramsche die Krone. Marek Dorfmüller vom MSC Linsburg fuhr auf Platz 5. Er teilte sich ein Fahrzeug mit Hinrich Knust. Nachdem Foxi-Django das Auto vor einigen Jahren aufgebaut und eingeritten hat, durften beim 25.Rennen des MSC Linsburg nun Marek und Hinrich auf dem alten D-Kadett rumreiten und schlamm schieben. Aus zuverlässigen Quellen kam hervor, das die beiden das mit dem schlamm schieben schon des öfteren in einigen bekannten Straßen Hannovers geübt hatten. Timo Seitz fuhr in Klasse 4 auf Platz 7 und der lütsche Maik Baker auf Platz 11.

Das Rodeo gewann Christian Kocher von der RG Bohnhorst mit dem Granada seines Bruders Benni. Bester Linsburger war hier Oliver Seitz mit Platz 3! Das verstärkte Rodeo ging an den Linsburger Fahrer Björn Vehrenkamp in seinem Audi Quattro. In Walter Röhrl Manier schob er seine 4 Ringe durch die Kurven und durch die gegnerischen Fahrzeuge zum Sieg. Es hat sich nach dem Rennen Björns Vermutung bestätigt, das Autos mit 2 angetriebenen Rädern eigentlich nur Notlösungen im Stock-Car Sport sind. Zweiter wurde Lars "Stiernacken" Walter, unser Zuschauer und Helfer aus einem Land, das hat man früher "drüben" genannt. Lars packt jedes Jahr pünktlich zum Linsburger Rennen seine Brüder ein und reist zum Rennen des MSC. Dieses Jahr sogar trotz 50-jährigem Jubiläum eines bekannten Mauerwerks in der Nähe seines Heimatortes. Till Engelbart hatte ihm seinen Opel Giebichenstein zur Verfügung gestellt.

Der MSC Linsburg bedankt sich an dieser Stelle nochmal bei allen freiwilligen Helfern rund um das Rennen und den Rettungskräften für Ihre Bereitschaft und den glücklicherweise nur "kleinen" Einsätzen. Im Namen der Fahrer darf ich mich auch nochmal bei allen Schraubern bedanken. Ohne euch wäre diese tolle Veranstaltung nicht möglich gewesen. Seid euch bewusst das der MSC euch bei der Helferparty im nächsten Jahr sicherlich nicht verhungern und verdursten lässt!

Vorschau 1. Stock-Car Rennen in Achim


Dieses Jahr nochmal Stock-Car??? Nääää, auf keinen Fall!!
Egal wo man sich bei den Fahrern des MSC Linsburg umgehört hat nach dem Heimrennen, hat man eigentlich ausschließlich die Aussage gehört, das vermutlich kein Fahrer mehr dieses Jahr zu einem IGNW-Lauf fährt. Nach ein paar Tagen Enthaltsamkeit vom Rennwagen haben sich die Meinungen aber etwas geändert. Der Geruch von Benzin schweifte wie ein gutes Parfüm unter die Fahrer-Nasen und hat den einen oder anderen noch dazu bewegen können, sich nochmal mit seinem Auto auseinander zu setzen.

Hinrich "Hinnack" Knust war der erste, der sich vorgenommen hat, die MSC Fahne auch in Achim hochzuhalten. Er wird mit seinem Kadett-D in Klasse 1 an den Start gehen und hat meines Wissens nach das Auto auch schon wieder startbereit zu Hause stehen - H.K. lass den Motor doch schonmal warm laufen, viel Zeit ist nicht mehr bis die Ampel auf Grün springt!

Marius Friemelt wollte nach seiner Pechsträhne mit mehreren abgerissenen Antriebswellen, Getriebe- und Kupplungsproblemen seinen D-Kadett dieses Jahr eigentlich auch nicht mehr sehen, hat sich aber nach einigen Überredungskünsten in Verbindung mit reichlich Schnaps und Bier nochmal davon überzeugen lassen, das Auto zumindest nochmal genau mit seinen Helfern unter die Lupe zu nehmen. Stichtag ist Samstag der 20.08., hier wird nochmal ein Tag in der Boxengasse von Marius verbracht und danach fällt die Entscheidung über aufladen oder stehen lassen.

Björn Vehrenkamp möchte seinen Corsa, sofern es arbeitstechnisch möglich ist, auch an den Start bringen. Aber auch hier steht noch das Fragezeichen, da halt die Arbeit nicht gegen ihn spielen darf - also bitte erst am 29.08. die kaputten Zwei- und Vierrädler zu Björn bringen ;-)

Jörg Lang hat sich auch dazu entschlossen, das Team 21 als weiterer potenzieller Starter zu unterstützen, dafür ist allerdings noch etwas am Motor seines Opel Astras zu schrauben. Ob er den noch austauscht oder versucht den alten durch eine neue Zylinderkopfdichtung zu warten entscheidet er die Woche vorm Rennen spontan. "Dörgie" hat bei seinem Start in Linsburg auf jeden fall Blut geleckt und möchte mit seinem Fahrzeug gerne wieder in Klasse 1 starten!

Fünfter und evtl. letzter Starter des MSC Linsburg beim Rennen in Bremen ist vorraussichtlich Dominik Wegener. Auch Domi hatte nach dem Rennen in Linsburg im ersten Moment keine Lust mehr, kann seinem Granada und dem Dreckschmeißen in Klasse 3 aber auch nur schlecht widerstehen. Die wichtigste Frage, die es für Dominik allerdings noch vor seinem Start zu klären gibt ist: "Warum ist die Banane krumm?" Sollte sich hierauf eine Antwort finden lassen, werden wir den Granada sicherlich auch in Achim zu sehen bekommen.


Die Fahrerzahl vom MSC Linsburg kann also noch deutlich schwanken, allerdings sicher nicht so stark wie die Fahrer auf der Zeltfete.
Wir freuen uns auf ein tolles Rennen in Achim und wünschen dem Team 21 viel Erfolg bei der Ausrichtung und Organisation.

Nähere Infos zum Rennen findet ihr auf
www.stockcar-team21.de

um einen der besten Rennfahrer aller Zeiten zu ehren, möchte ich meinen Race-Report mit seinen Worten beenden:
"Beim beschleunigen des Fahrzeugs müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen!"
*Walter Röhrl auf die Frage ab wann ein Auto schnell genug zum siegen ist*

bis zum nächsten mal...
Schnodda

 

06.08. + 07.08.2011 Stock Car Rennen in Linsburg!

Das Fahrerfeld des Jubiläumsrennens wird auch wieder
 mit vielen Startern des MSC Linsburg komplettiert.

In Klasse 1 sehen wir dieses Jahr 3 Lokalmatadoren. KFZ Mechaniker Björn Vehrenkamp hat auch in diesem Jahr zwischen den Kundenfahrzeugen das ein oder andere mal geschafft etwas Hand an seinem Opel Corsa anzulegen. Nach einem überraschenden Platz 4 im letzten Jahr hat er dieses Jahr den Sprung auf das Siegertreppchen vor Augen. Der nächste Starter in Klasse 1 ist Marius Friemelt in seinem Opel Kadett-D. Der Vereinsmeister des MSC Linsburg der Jahre 2008 und 2009 wollte dieses Jahr eigentlich eine Pause einlegen, kann aber seiner Leidenschaft auch nicht widerstehen. Mit Schaltblitz richtung Sieg lautet seine Devise dieses Jahr. Der dritte Fahrer in Klasse 1 ist vorraussichtlich Mark Baker mit seinem Opel Corsa. Da Mark vor kurzem 18 geworden ist, kann er dieses Jahr auch erstmals außerhalb des Junioren-Cups fahren. Der Start von Mark steht aber noch nicht fest, da erst noch das Reglement überprüft werden muss ob Liliputaner überhaupt in Klasse 1 mitfahren dürfen oder ob es zu gefährlich ist, eine Fahrer starten zu lassen der nicht über sein Lenkrad gucken kann.

Die meisten Linsburger Starter werden in Klasse 2 von 1500 bis 2000 ccm auf dem Gaspedal stehen. 7 Starter des MSC Linsburg werden am 06.08. + 07.08.2011 um den Sieg in dieser Klasse starten. 25 Jahre ist es her, als Heiko „Speiche“ Plumhoff das erste Linsburger Stock Car gefahren ist. Nun soll nach 25 Jahren Begleitung des Stock Car-Sports der Helm an den Nagel gehängt werden, aber erst nach einem Sieg in Klasse 2 mit seinem Ford Sierra. Ganz Linsburg ist gespannt ob Heiko’s Schrauber Ralf Behme, bekannt aus der Unimog-Szene, seinen Fahrer und das Auto auf Sieg abgestimmt hat oder nur die Schnecken und Kriechgänge eingestellt hat. Harter Konkurrent aus den eigenen Reihen ist sicher Jan Steding. Der Vereinsmeister aus 2010 wird nach seiner Schwangerschaft wieder seinen D-Kadett an den Start bringen, sofern Oma ihm nicht zuiel Kakao beim schrauben eingeflösst hat. Henrik Morische alias M6 Feingewinde wird mit einem Golf 2 starten. Leider hat Henrik immer noch nicht verstanden, das Volkswagen nicht zum MSC gehört, naja, Henrik ist noch jung und kann noch lernen. In diesem Sinne, „Bundi Morische, mit deinem Golf abtreten!“… nächstes Jahr kannst du den Autor dieses Artikels mal lieb fragen ob du nen Opel von ihm bekommst… J Den Familien-Scirocco der Familie Seitz fährt dieses Jahr Sebastian Seitz. Nachdem es in den letzten Jahren Florian Ahlemann, geborener Seitz und Burkhard Seitz nicht geschafft haben, mit dem Auto die Klasse 2 zu gewinnen will Basti es dieses Jahr seinem Bruder und seinem Vater zeigen, wie man mit dem Rocco auf Platz 1 fährt. Einer der Starter ist auch wieder Oliver Seitz. Auf sein Opel Ascona sollte man ein besonderes Augenmerk werfen, er liefert den Zuschauern immer viel Action dadurch das sein Auto des öfteren in Flammen aufgeht und er mit spektakulären Hechtrollen sein Fahrzeug verlässt.  Unser Präsi und Streckenkommentator Jürgen Fietze Engelbart wird auch wieder mit seinem Opel Ascona starten, den er letztes Jahr geschenkt bekommen hat. Jan Becker wird dieses Jahr mit einem Opel Manta-C starten. Jan ist erst seit diesem Jahr in unserem Verein und bestreitet in Linsburg sein zweites Rennen. Er hat im April das Auto aus dem Wendenborsteler Automuseum  Wegener abholen können, da der Inhaber Dominik Platz für einen Ford Granada brauchte.

Damit haben wir das Fahrerfeld in Klasse 2 auch vollständig und springen über in Klasse 3, der Königsklasse des Stock Car Sports. Hier startet dieses Jahr zum ersten mal der ebend erwähnte Automuseumsbesitzer Dominik Wegener. Nachdem es ihm in Klasse 1 und 2 zu langweilig geworden ist, wird der Gewinner der Klasse 2 in Linsburg 2010 dieses Jahr mit einem Ford Granada an den Start gehen, der zur Zeit noch in seinem Automuseum in Wendenborstel steht. Der Pizza-Service kennt die Adresse ganz genau, grinst Wegener auf Nachfrage der lokalen Zeitung.

Als letztes möchte ich gerne noch einen kleinen Einblick in die Nachwuchshoffnungen des MSC Linsburg geben. Nachdem Mark Baker nicht mehr startberechtigt für den Junioren Cup ist, wird dieses Jahr sein Bruder Maik den Namen Baker in Klasse 4 aufrecht erhalten. Er startet mit einem Opel Kadett-E sofern sich noch ein Sitzkissensponsor findet, damit Maik nicht immer zwischen der Sitzfläche und der Rückenlehne des Sitzes durchrutscht. Zweiter Junioren Fahrer ist Timo Seitz, Sohn des ehemaligen Fahrers Burkhard Seitz. Timo startet auch mit einem Opel Kadett, den er vor kurzem von Denis „Handy“ Groß erwerben konnte, da Handy den Rennsport aufgegeben hat und jetzt lieber Kyte-Surfen, Wellnessurlaub und Klowagenpflege  in seine Hobbys eingeschloßen hat.  Kleine Hoffnung gibt es noch auf einen dritten Fahrer. Jonas Steding, geboren mit Benzin im Blut, möchte endlich nicht mehr nur von Mama und Papa chauffiert werden, sondern auch mal auf die Strecke, sucht allerdings noch ein Auto. Lassen wir uns überraschen ob das noch etwas wird.

Selbstverständlich wird es auch wieder 2x Rodeos geben, eins für verstärkte Fahrzeuge und eins für normale Klassenfahrzeuge. In dem verstärktem Rodeo wird auf jedenfall Henrik Morische mit seinem Opel Kadett fahren, Daniel Engelbart mit seinem GTO, Till Engelbart mit seinem Giebichenstein, Andreas Harms mit seinem Opel Corsa, Dietrich Kernein mit seinem Ford Granada, Björn Vehrenkamp mit seinem Audi 100, Dominik Wegener mit seinem Opel Ascona und Marius Friemelt mit seinem Opel Astra. Großer Favorit ist sicher wieder Dietrich Kernein, allerdings werden die anderen Fahrer alles daran setzen, Dietrich einen weiteren Sieg zu nehmen.Durch diese große Beteiligung mit Linsburger Fahrern im verstärktem Rodeo, wird auch das ein großes Highlight zum Abschluss des Rennwochenendes.

Freuen wir uns auf 2 tolle Tage in Linsburg, Motorsport zum anfassen, offenes Fahrerlager für Zuschauer und Fans und jede Menge Action auf der Strecke.

Gruß

Schnodda

… sonst fahr ich Unimog!!!

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Das war 2010 !!!

Pünktlich zum Rodeo kam der Regen!

"Nein, so hatten wir uns das nicht vorgestellt", dürften sich am Sonntagabend sowohl Veranstalter als auch etliche hundert Besucher des 24. Stock-Car-Rennens in Linsburg (Kreis Nienburg) gedacht haben. Während bis zum späten Sonntagnachmittag, vor Beginn des beliebten Rodeos, die Welt noch in Ordnung war, begann es währenddessen urplötzlich extrem zu regnen - mit teils unschönen Folgen für die Besucher...

Am Nachmittag dominierte noch die Sonne. Die Temperatur war angenehm und einige hundert Besucher umsäumten einen Großteil des Renn-Ovals. Die Akteure lieferten spektakuläre Einlagen und auch die Siegerehrung lief wettertechnisch noch sehr friedlich ab.

Gegen 17.25 Uhr, kurz nachdem die Fahrer ihre ersten Rodeo-Runden gedreht hatten, wurde es ungemütlich: Erste Regentropfen prasselten auf die Besucher nieder. Zunächst hatten die Zuschauer noch recht gute Laune, machten Scherze über "die paar Tropfen". "Wenn ich das Rodeo nicht sehe, hab' ich das Gefühl, nicht dabeigewesen zu sein", tönte es mehrfach aus den Reihen der Zuschauer, die trotz des einsetzenden Regens tapfer an der Strecke sitzenblieben, um weiterhin das Renngeschehen zu verfolgen.

Irgendwann hielten es dann aber auch die Hartgesottensten nicht mehr aus... Der überwiegende Großteil der Zuschauer machte sich eilig auf zum schützenden Festzelt, als man schließlich vor Regen die Hand nicht mehr vor Augen sehen konnte.

Infolge des zwanzigminütigen Starkregens ungeahnten Ausmaßes geriet das Rodeo bei vielen Besuchern in Vergessenheit. Sie machten sich berechtigterweise mehr Sorgen um das Fortkommen von den entsprechend eingerichteten Parkmöglichkeiten und machten sich, während das Unwetter allmählich abklang, eilig auf den Weg zu ihren Autos.

Und richtig: Das Unwetter hatte nicht nur die Rennpiste in ein einziges Schlammloch verwandelt, auch die Ackerflächen gaben sich unmittelbar danach sehr fahrzeugunfreundlich. Ein Fortkommen war hier kaum noch möglich. Ein herbeigeeilter Helfer versuchte mit seinem Quad sein Bestes, um die Autos zu befreien - bis alles dermaßen aufgeweicht war, dass ohne schweres Gerät nichts mehr zu bewegen war.

Die Veranstalter reagierten schnell und schickten umgehend mehrere Traktoren zu den Parkplätzen, für die es schließlich ein Leichtes war, die festgefahrenen Autos zu befreien. Obwohl das ganze buchstäblich ins Wasser zu fallen drohte, bewiesen die Verantwortlichen abermals ihre herzlichen Spontan-Fähigkeiten und stellten so sicher, dass alle Besucher am Abend der Veranstaltung doch noch ganz zufrieden waren und nebenbei an der SB-Waschanlage eine Menge zu erzählen hatten: "Ach, wart Ihr auch in Linsburg?!"

Frank Weber
www.myheimat.de

( Schnoddas Tageblatt )

 Viel Blechschäden, Unstimmigkeiten bei der Punktevergabe und Pokale im Likörglasformat


Zum Saisonauftakt der IGNW-Meisterschaft in Bramsche ist der MSC Linsburg mit 7 Autos und etwa 30 Leuten insgesamt an den Start gegangen. Es wurde bereits am Freitag Abend angereist um Samstag Vormittag nicht in zu große Zeitnot vor dem Rennen zu kommen und natürlich um Freitag Abend bereits am Lagerfeuer oder in der Bramscher Halle, die eigentlich als Garage für Flugobjekte geeignet ist, ordentlich zu feiern.

In Klasse 1 starteten Dominik Wegener mit seinem Opel Ascona C und Marius Friemelt mit seinem Opel Kadett D. Außerdem hat sich Sebastian Seitz vom Team Kahle's Schrauberscheune mit seinem Opel Kadett D angeschlossen und ist gemeinsam mit dem MSC Linsburg die Reise zum 35. Rennen in Bramsche angetreten.
In Klasse 2 starteten Oliver Seitz mit seinem Opel Ascona C, Jan Steding mit seinem Opel Kadett D und Dominik Wegener mit seinem zweiten Fahrzeug, einem Opel Astra F.
Nach jahrelanger Abstinenz in der sogenannten Königsklasse, konnte der MSC Linsburg außerdem endlich wieder mit Carsten Weiß einen Fahrer in der Klasse 3 an den Start bringen. Carsten wollte nach jahrelanger Pause als Fahrer wieder einmal Stock Car fahren und entschied sich für einen Opel Senator B in dem Teilnehmerfeld der höchsten Hubraumklasse, die sonst hauptsächlich von Ford Granadas bestimmt wird.

In den Vorläufen am Samstag gab es bereits viel Bruch und Blechschäden, was zum einen wahrscheinlich an den vielen Startern in Klasse 1 und 2 gelegen hat, zum anderen aber sicher daran lag, das es ein "Stock Car Rennen und kein Kindergeburtstag" war, worauf wir höflichst hingewiesen worden sind.

Sebastian ist Mitte des ersten Laufes ausgeschieden, da ihm in der Rotphase, also in der Phase, in der KEINE Angriffe gefahren werden dürfen, jemand die Vorderachse kaputt gefahren hat. Dadurch hatte Basti dann keinen Vortrieb mehr und musste seinen Wagen für diesen Tag abstellen.
Marius hatte in diesem Lauf auch viel Pech, ihm ist auch jemand mit hoher Geschwindigkeit auf die Vorderachse gefahren und hat Dreieckslenker, Antriebswelle, Bremse und die Lenkung zerstört, außerdem ist sein Kadett nach diesem Crash einige Zentimeter schmaler geworden, was eine Weiterfahrt unmöglich machte.
Dominik hatte Samstag keine Probleme und konnte mit seinem Ascona durchfahren und eine gute Ausgangsposition für Sonntag erreichen.

In Klasse 2 lief der Samstag relativ gut und unsere Fahrer konnten viele, wenn aber auch eigentlich zu wenig Punkte sammeln.
Jan, der eine kurze Eingewöhnungsphase brauchte um herauszufinden, das nicht nur Kutschen sondern auch Fronttriebler  von vorne ziehen und nicht von hinten drücken konnte Samstag auf Platz 3 in seiner Klasse fahren.
Oliver konnte seinen Gegnern auch viele Dreher und einen Überschlag hinzufügen und belegte den vierten Platz nach ordentlicher Leistung.
Dominik sein Astra lief anfangs noch sehr gut, mit zunehmender Fahrzeit hörte man dann aber etwas komische Geräusche aus dem Motorraum. Dort hat sich vermutlich über den Winter ein Specht eingenistet, der die vorhandenen Schmierstoffe getrunken hatte und jetzt munter sein Unwesen im Astra getrieben hat. Mit diesem Lagerschaden war das Wochenende für Dominiks Astra beendet.

Carsten war sehr nervös vor seinem ersten Lauf seit Jahren, eine Flasche Wasser in der Fahrertür und der Zuspruch der Helfer konnten ihn aber vor einer Dehydrierung retten und er fuhr guter Dinge in seinen Lauf in Klasse 3. Dieser Lauf lief ausgezeichnet für Ihn und einige der Granada Fahrer rieben sich nach dieser Leistung doch die Augen, da es ein Senator mit einem Serienmotor schaffte, den großen PS-Monstern, Konkurrenz zu machen. Carsten fuhr bis auf Platz 2 trotz abgerissener Motorhalter.

Nach diesem Renntag mußte Samstag Abend lange Zeit geschraubt werden um die Autos von Marius, Jan, Carsten und Basti wieder flott zu kriegen. An dieser Stelle hat sich dann wieder gezeigt wie wichtig es ist, ein großes Helferteam mit zu den Rennen zu nehmen, denn ohne dieses Team wäre es wohl nicht möglich gewesen, Samstag Abend die Autos wieder halbwegs fahrbar zu bekommen. Ebenso erstaunlich ist es, das Konkurrenzteams oftmals mit einem bestimmten Teil oder einem Werkzeug aushelfen, damit alle Autos am nächsten morgen wieder an den Start rollen können. Vielen Dank dafür.
Nach einigen Stunden Schwerstarbeit konnten sich dann alle Fahrer und Helfer dem gemütlichen Teil des Abends widmen und feierten wie immer bis tief in die Morgenstunden.

Die Folge einer langen Nacht konnte man Sonntag morgen auch sehr gut anhand der Gesichter im Fahrerlager beobachten, zumindest für den Fall, das man selbst seine Augen aufbekommen hat. Das viele Feiern hat doch Spuren hinterlassen, die man deutlich sehen konnte. Dennoch haben es alle Teammitglieder rund um den MSC am Sonntag morgen geschafft, ihre Hosen hochzuziehen und mussten nicht wie die anderen Schl***** herumrennen, ein großes Lob an dieser Stelle.

In Klasse 1 lief Dominik sein Ascona am Sonntag nicht ganz so gut wie noch am Vortag, er hatte Zündaussetzer, die von Lauf zu Lauf immer extremer wurden, so konnte er die Läufe am Sonntag zwar ohne größere Schäden fahren, sein Auto war aber auch nicht mehr so schnell. Er erreichte dennoch den 8ten Platz an diesem Wochenende.
Sebastian konnte den ersten Lauf am Sonntag zwar noch komplett durchfahren, danach war allerdings die Kupplung platt und so mußte dieses schweißgebadet zwischen den Läufen umgebaut werden. Im nächsten Lauf wurde ihm aber wie auch Samstag auf sein Federbein gefahren und die Antriebswelle riss ab. Sebastian wurde 13ter.
Marius sein Auto, welches am Samstag ja schon einige Zentimeter schmaler wurde, konnte sich nur noch in die Läufe reinschleppen. Die vordere Achsgeometrie war so krumm gefahren, das ihm immer wieder ohne Fremdeinwirkung die Antriebswellen abrissen. Trotz Messer zwischen den Zähnen und dem Vorhaben genauso viel zu zerstören wie es ihn selbst erwischt hat, fuhr er nur auf Platz 14, da er sich gegen die ausfallende Technik leider nicht wehren konnte.

In Klasse 2 startete Jani an diesem morgen auf Platz 3 liegend in den Lauf, dieser Platz war aber sehr schnell abgegeben, da ihm zu Anfang des Rennens das rechte Federbein bananenförmig gefahren wurde und die Reperatur soviel Zeit in Anspruch nahm, das er nur ganz wenige Rennrunden drehen konnte. Im letzten Lauf hatte sich der ehemalige 5-Loch Rennwagenfahrer dann endlich an die Vorzüge eines D-Kadetts gewöhnt und fuhr mit einer starken Leistung noch vor bis auf Platz 6.
Oliver konnte seine gute Ausgangsposition vom Samstag auch nicht verteidigen, gegen ihn hat an diesem Tag zu sehr der Fehlerteufel gearbeitet. Ein abgefallener Stecker vom Temperaturfühler, ein wiederholt abgefallener Stecker vom Luftmengenmesser und abgerissene Motorhalter haben ihn immer wieder zu kurzen Zwangspausen gezwungen. Zu allem Überfluß musste sein Auto dann nochmal leiden, als er eindeutig nach der Zieldurchfahrt noch auf das Dach gelegt wurde. Er belegte in Bramsche Platz 7.

Auch für Carsten war an diesem Tag auch nicht mehr die Leistung vom Vortag zu holen. Sein Auto hatte in jedem Lauf diverse Elektrikprobleme, die ihn immer wieder dazu gezwungen haben, sich im Innenkreis helfen zu lassen. Dennoch reichte es für ihn noch für Platz 6 in Klasse 3.

Im abschließendem Rodeo starteten von den Linsburgern Dominik, Oliver, Sebastian und Marius.
Oliver mußte kurz vor dem Start nochmal Hand an seinem Auto anlegen, da er gesehen hatte, das ihm vorne 2 Radbolzen fehlten. Als dies Problem erledigt war, konnte das Rodeo dann auch beginnen. Sebastian belegte den fünften Platz, Marius den vierten und Oliver und Dominik stritten sich wie schon im Vorjahr um Platz 1. Domi konnte diesen Kampf dann am Ende für sich entscheiden und gewann vor Oliver nach einem hartem aber fairen Rennen und konnte sich den Bramgau-Pokal für seine Likörglassammlung bei der Siegerehrung abholen.


Nach Rücksprache mit einigen anderen Fahrern möchte ich hier noch ein zusammen getragenes Schlußfazit mit hineinbringen:

Das Wochenende hat Spaß gemacht, aber alles in allem sind die Fahrer nicht sehr zufrieden mit dem Ausgang des ersten Saisonrennens.
Wenn man die Rennen gesehen hat und nun im Nachhinein auf die Punktelisten guckt, wie die Fahrer bewertet wurden, kann man in der einen oder anderen Situation nur den Kopf schütteln. Es gab zwar auch viele technische Probleme und längere Standzeiten, dennoch war das Ergebnis was die Punkterichter in Bramsche vereinzelt abgegeben haben, katastrophal. Nicht nur bei den Linsburger Fahrern, sondern auch bei einigen anderen Fahrern wurde diese Aussage gestellt. Stock Car macht den Fahrern viel Spaß, werden die Fahrer aber um Ihren Lohn betrogen werden, nützt der ganze Aufwand den man im Vorfeld betreibt nichts und irgendwann wird man den vielen Streß im Vorfeld auch nicht mehr auf sich nehmen.

Das "drum-herum" an diesem Wochenende hat aber allen Beteiligten viel Spaß gemacht und es gab das ganze Wochenende gute Stimmung und ein tollen Zusammenhalt in der Gruppe, gegenseitig viel Unterstützung und ohne die vielen helfenden Hände, wäre dieses Wochenende für die Fahrer auch definitiv nicht möglich, vielen Dank an dieser Stelle im Namen von uns Fahrern an die ganzen Helfer.
Wir feuen uns schon auf den 31.07. und 01.08. zum zweiten Lauf der IGNW-Meisterschaft in Linsburg!

[Schnodda]
 

 

 

 

( Schnoddas Tageblatt )
Saisonauftakt in Bad Bodenteich

Samstag hui, Sonntags pfui 

Am Samstag den 24.04.2010 sind wir mit einer aus mehreren Teams gemischten Truppe aufgebrochen um zum ersten Lauf der Nordeutschen Meisterschaft nach Bad Bodenteich zu fahren. Vom MSC Linsburg gingen mit Dennis Scharnhorst mit seinem neu aufgebautem Opel Astra und Marius Friemelt mit seinem Opel Kadett 2 Fahrer in Bad Bodenteich an den Start. Außerdem ist mit Niels Haack von der Renngemeinschaft Bohnhorst mit seinem Citröen BX ein weiterer Fahrer aus unserem Umkreis mit uns zu diesem Rennen gefahren.


Dennis hat mit seinem Auto in Klasse 1 und 2 genannt, Marius ist in Klasse 2 gestartet und Niels in Klasse 3. Als Schrauber hatten wir mit Henrik Morische (MSC), Florian Popp und Daniel Brethauer (beide Sachs Racing Team) auch befreundete Unterstützung aus einem anderen Team mit dabei.
Marius seine Freundin Maxi Feske fuhr als Zuschauerin dieses Wochenende mit und am Sonntag bekamen wir noch weiteren zuschauenden und helfenden Besuch von Denis Groß (MSC) und seiner Freundin Nina Kaddatz, die extra um dabei zu sein, ihren Wellness Urlaub auf Rügen abgebrochen haben :-) Denis war zwar nicht sehr begeistert über den Urlaubsabbruch, aber er konnte sich gegen den Willen seiner Freundin nicht durchsetzen.

 

 

 

Der Wettergott war sehr vernünftig uns gegenüber und hat an diesem
Wochenende die Aschewolke Islands um uns herumgeführt, so das wir
durchgehend Sonnenschein und hohe Temperaturen hatten und die einzige
Asche in Bad Bodenteich vermutlich von unser Brenntonne kam. Um die
Tage optimal zu bestreiten hatten wir uns mit Grillproviant und reichlich
Getränken versorgt. Es gab neben Cola und Wasser kaltes Faßbier,
Quaselwasser, Hörnerwhiskey und den berühmten Fledermaussaft,
dazu Spare Rips, Nackenfleisch, Bauchfleisch und Bratwurst.

 

Die Läufe am Samstag liefen für Dennis am besten, er holte in Klasse 1 und 2 in den Läufen viele Punkte und war in Klasse 1 schnellster beim Zeitfahren. Auch Niels hat einige Punkte am Samstag sammeln können und hatte außer einem abgerissenen Motorhalter keine Schäden an seinem Auto. Bei Marius ist im ersten Lauf eine Antriebswelle abgerissen, die ihm somit die Zieldurchfahrt verwehrte, aber auch im zweiten Lauf wurde er vom Pech verfolgt und musste sein Auto bereits Samstag Abend nach mehreren gebrochenen Schlepphebeln und 2 rausgerutschten Ventilfedern aufladen und konnte Sonntag nicht mehr weiterfahren.

Samstag Abend besuchten wir die Stock Car Party nachdem wir erst an unserem Campingplatz ein wenig "vorgeglüht" hatten und feierten bis in die frühen Morgenstunden.... :-)

 

 

 


Am Sonntag lief es für Niels ähnlich wie am Samstag, ihm war wieder ein Motorgummi abgerissen, der daraufhin durch eine Eigenkonstruktion mit einer Kette und einem Holzscheit ersetzt wurde. Dennoch konnte er alle Läufe beenden und wurde in Klasse 3 bis 130 PS neunter.

Für Dennis lief der Sonntag anfangs nicht sehr gut, er hatte nach seinem zweiten Lauf an diesem Renntag plötzlich sein Schaltknauf in der Hand, was eine gute Platzierung nicht möglich machte. Dank Schweißgerät und Wagenheberstange wurde aber auch sein Astra bis zum nächsten Lauf wieder fertig gemacht und es reichte sowohl in Klasse 1 zu Platz 6 als auch in Klasse 2 zum 6ten Platz im Gesamklassement.

Marius ist wie bereits erwähnt an diesem Tag nicht mehr gestartet.
Insgesamt haben sich die 3 Fahrer allerdins mehr erhofft von diesem Auftaktrennen.


Im abschließenden Rodeo wollte Dennis es dann nochmal wissen und es sah anfangs auch sehr gut aus, er wurde dann aber nach einigen Runden von einem anderen Fahrzeug in eine Furche gedreht und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.
Fazit:
Die Veranstalter in Bad Bodenteich haben eine gutes Rennwochenende organisiert! Einziges Manko aus unserer Sicht war die Bahn. Es hätte einfach mehr bzw. intensiveren Bahndienst gebraucht, um gute Zeiten zu fahren, es waren teilweise einfach zu große Löcher in der Bahn, auf die die meisten Schäden an unseren Autos auch zurückzuführen sind.
Ansonsten sind wir zwar nicht mit Top-Ergebnissen in die Saison gestartet, aber es folgen ja noch viele Rennen an denen es sicher anders laufen wird. Trotzdem hatten alle Beteiligten viel Spaß in dieser Runde und am 26. und 27. Juni geht es dann weiter in Perleberg mit dem zweiten Lauf der Norddeutschen Meisterschaft.
Vorher folgt aber noch am 19. und 20. Juni der Saisonauftakt der Nordwestdeutschen Meisterschaft in Bramsche. (Schnodda)

 

 

Auszug aus dem Schnodda Tageblatt 2009

Linsburger Quartett mit viel Pech beim Saisonfinale!

Der MSC Linsburg ist mit 4 Fahrern zum finalen Lauf der Nord-West Deutschen Meisterschaft nach Preußisch Oldendorf gereist. In Klasse 2 ging Dominik Wegener mit seinem Opel Ascona C an den Start und in Klasse 1 starteten Denis Groß mit seinem Opel Kadett E, Dennis Scharnhorst mit seinem Opel Astra F und Marius Friemelt mit seinem Opel Kadett D.
 
Dominik stand vor dem letzten Rennen auf Platz 5 in der Meisterschaft der Klasse 2. In Klasse 1 stand Dennis auf Platz 11, Denis auf Platz 6 und Marius auf Platz 2. Dementsprechend sind alle 4 mit großen Erwartungen zum Rennen des Kleeblatt-Teams gefahren.
 
Der Samstag lief für alle 4 Fahrer noch relativ gut, sie erreichten viele Punkte und konnten Samstag Abend ohne lange an ihren Fahrzeugen schrauben zu müssen zum gemütlichen Teil des Tages übergehen und bei gut gegrilltem Fleisch und ein paar Kaltgetränken sich auf den kommenden Tag vorbereiten an dem die letzten beiden Läufe der Saison stattfinden sollten.
 
Leider hatten die Linsburger am Sonntag mehr Probleme und weniger Erfolg als noch am Vortag.
In Klasse 1 musste Denis seinen Kadett nach ein paar wenigen Runden mit einem stark verzogenem Unterboden abstellen und konnte den letzten Lauf gar nicht mehr antreten. So reichte es für ihn an diesem Wochenende nur für Platz 22.
Dennis hatte in beiden Läufen mit der Aufhängung der Vorderachse zu kämpfen und musste viel Fahrzeit einbüßen. Aufgrund dieser Probleme konnte er nur Platz 18 erreichen.
Marius hatte ähnlich viel Pech, nach wenigen Metern im ersten Sonntagslauf bescherte ihm eine abgerissene Antriebswelle und ein krummer Dreieckslenker für diesen Lauf 0 Punkte. Im letzten Lauf konnte er aber noch durchfahren, so das er zumindest noch auf einen dennoch enttäuschenden Platz 12 an diesem Wochenende kam.

In der Meisterschaft sind nach diesem schwarzen Tag diese 3 Fahrer abgerutscht. Dennis belegte nun in der Gesamtwertung Platz 17, Denis Platz 11 und Marius konnte trotz des schwachen Wochenendes in den Top 5 bleiben und erreichte wie im Vorjahr Platz 4.
Besser als für die drei Klasse 1 Fahrer lief es für Dominik in Klasse 2. Er hat trotz Untermotorisierung einen starken dritten Platz an diesem Wochenende belegt und konnte somit an den Erfolg des vorausgegangenen Rennen anknüpfen.
In der Meisterschaft ist Dominik damit auf Platz 4 vorgerückt und kann somit in der nächsten Saison mit der Startnummer 204 an den Start gehen.

Im abschließenden Sternen-Rodeo starteten dann noch Dennis und Dominik. Das Rodeo hatte viel Action zu bieten und eine große Bereicherung war sicherlich der tolle Zweikampf zwischen Dennis und Dominik, die beide um die Krone des Rodeomeisters 2009 gekämpft haben. Dennis stand vor diesem Rodeo auf Platz 1 in der Rodeo-Meisterschaft und Dominik auf Platz 2. Ob Dominik sein 5ter Platz, direkt gefolgt von Dennis auf Platz 6 gereicht hat um ihn in der Meisterschaft zu überholen, wird am 03.10.2009 auf der Meisterschaftsfeier in Preußisch Oldendorf bekannt gegeben.

Der Wochenendabschluss gehörte dann dem jährlich in Preußisch Oldendorf stattfindenden Wohnwagen-Rennen. Hier geht es darum dem gegnerischem Fahrer den Aufbau des Wohnwagens vom Anhänger zu fahren. Auch dieses Rennen war wie immer ein Highlight für die Zuschauer. Von den Linsburger Fahrern ist hier allerdings keiner gestartet.

Alles in allem war es wieder ein tolles Wochenende, welches einige Vorfreude auf die Saison 2010 gemacht hat. Jetzt sind die Fahrer aber erstmal froh das es in die Winterpause geht und der Saisonstreß erstmal vorüber ist, doch nach der Saison ist vor der Saison und schon in ein paar Wochen wird man wieder rund um Linsburg und Umgebung das Hämmern, Flexen und Schweißen aus diversen Scheunen und Garagen hören.
Ein besonderer Dank gilt noch wieder den mitgereisten Helferinnen Kathleen Groß, Nina Kaddatz, Anika Vehrenkamp, Svenja Haß, Patricia Freitag, Ines Kolze und den Helfern Nico Biermann, Heiko Nienaber, Daniel Lange, Maik, Jan Laurien, Johannes Runge, Oliver Seitz, Jörn Block-Meyer, Marek Dorfmüller, Sebastian Garbe und unseren beiden Juniorenstartern Mark Baker (Platz 10) und Pascal Lühring (Platz 15) von Kahles Schrauberscheune mit ihren Helfern und Helferinnen.
Ohne die vielen Helfer wären diese Rennen für die Fahrer gar nicht möglich und würden auch nur halb soviel Spaß machen. Ein großes Dankeschön von den Fahrern und dem Verein!
(Schnodda)